Holunderblüten – jetzt backen

Der Frühsommer zeigt sich an den blühenden Gräsern, dem Schlehdorn und Holunder. Die Blütendolden des Holunders können Sie in Teig ausbacken und zum Beispiel mit Erdbeersauce essen, denn Erdbeeren gibt es jetzt frisch zu kaufen.

So wird es gemacht:

Holunderbluete
1. Blütendolden abschneiden, ausschütteln (damit kleine Tiere herausfallen).
2. Einen Teig aus Mehl, halb Wasser und halb Milch mit Vanillezucker anrühren, nicht zu fest und nicht zu flüssig.
3. Ein Ei trennen: Eigelb in dem Teig verrühren, Eiweiß mit dem Mixer steif schlagen und unter den Teig ziehen.
4. Öl in einem Topf, dessen Durchmesser für die Dolde groß genug ist, daumendick füllen und heiß werden lassen.
5. Einzelne Dolde am Stiehl fassen, in den Teig tunken, etwas abtropfen lassen und in das Öl geben, kurz an den Boden drücken (damit sich sich Dolde in der Breite entfaltet) und ausbacken (1 – 2 Minuten).
6. Ausgebackene Dolde auf saugfähigem Küchen-Krepp ablegen.
7. Erdbeeren putzen und vom Stiehlansatz befreien, pürieren, evtl. etwas Honig zufügen.
8. Erdbeersauce und gebackene Dolde auf dem Teller anrichten.
9. Guten Appetit

Holunderblueten-Baum
Holunderblüten sind ein Heilkraut

Sie dienen getrocknet als wirksames Heilkraut zur Behandlung von Erkältungen, grippalen Infekten mit Schnupfen und Halsentzündung, auch bei Heuschnupfen. Darüber hinaus lassen sie sich einsetzen bei rheumatischen Beschwerden. Ihr Temperaturverhalten ist kühl, ihr Geschmack aromatisch und süß.

Holunderblüten können im Bedarfsfall frisch mit heißem Wasser übergossen werden, dann ziehen lassen und nach ca. 5 Min. abseihen und trinken.

Holunderblueten-Infus

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Über Helmut Magel

Ich bin seit über 25 Jahren Heilpraktiker, arbeite in meiner Praxis mit Akupunktur, Kräutertherapie, Tuina und Diätetik. Geboren 1946, lernte ich ursprünglich Verlagsbuchhändler (daher die Liebe zur Literatur), studierte Visuelle Kommunikation an der Werkkunstschule Wuppertal (davon blieben das Zeichnen, Fotografieren und die Kalligrafie), fügte noch ein Lehrer-Studium hinzu, das ich mit der 2. Staatsprüfung abschloss (davon blieb das Unterrichten und die Freude daran, später die Leitung einer Akupunkturschule und das Schreiben). In den 80er Jahren kam ich mit Taijiquan in Kontakt, verfiel schließlich der chinesischen Philosophie und Medizin und wurde Heilpraktiker für TCM und Lebensberatung. Im Laufe der Jahre schrieb ich zahlreiche Artikel und Buchbeiträge zur Chinesischen Medizin. Mit dem Blog möchte ich mich aktiv beteiligen an der Diskussion um ein humanes Gesundheitssystem und an der Frage, wie wir unsere geistige und körperliche Elastizität pflegen und möglichst lange bewahren können. (April 2016) Wenn Sie mehr über mich erfahren wollen, lesen Sie unter "Über mich" weiter.

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